Ausbildung

Trainer mit einem Schäferhund
Training auch im Winter,Teppenlaufen

Die Ausbildung ist der Grundstein und die Einschulung der Schlüssel zum Erfolg!

"Erst lerne dann lehre"

ein lohnender Leitsatz für den Ausbilder und eine grundlegende Weisheit für jeden vernünftigen Führhundehalter.

 

Ausbildungs-Anforderungen an den Hund:

Das Gehen mit dem Führhund

Der Hund kann sehen und einmal Gesehenes bei der nächsten Begegnung wieder erkennen (Assoziieren). Seh- und Erinnerungsvermögen unterscheiden den Führhund in zwei wesentlichen Punkten von Langstock und elektronischen Orientierungshilfen: Die beiden vorher besprochenen Mobilitätshilfen sind in erster Linie taktile beziehungsweise akustische Hilfsmittel um Hindernisse zu erkennen. Den Weg um das Hindernis herum muss der Blinde sich selbst suchen. Langstock und Ultraschallbrille können von sich aus keine Örtlichkeiten speichern oder wieder erkennen. Sie vermitteln dem Blinden lediglich Tast- und Höreindrücke, die ihm nach Auswertung ein Erkennen beziehungsweise Wiedererkennen einer örtlichen Gegebenheit ermöglichen. Wegen seines Sehvermögens nimmt der Hund Hindernisse schon aus einiger Entfernung wahr, wenn sie den Blinde noch gar nicht berühren und bevor sie von diesem geortet werden. Noch bevor er an einen Gegenstand anstoßen oder über eine Stufe stolpern wird kann der Hund ihn an dem Objekt vorbeiführen oder die Stufe durch anhalten anzeigen. Aber bevor der Hund dies alles kann muss er gut geschult werden, eine Ausbildung mit dem Konzept zum Führen.
 

Die Führhundeausbildung beginnt mit der Zucht.
Der Hund muss physisch und psychisch einwandfrei sein. Die gesundheitliche Eignung wird durch einen speziell anerkannten Tierarzt festgestellt. Wesensmäßig hat der Blindenführhund seinen Anforderungen im Rahmen seiner artspezifischen Verhaltensweisen zu entsprechen. Der Hund muss wesensfest sein, mit den Umweltgeräuschen vertraut gemacht worden sein. Er darf nahezu keinen Kampftrieb und kaum Jagdtrieb zeigen, das Territorialverhalten soll auch nur mäßig vorhanden sein. Ein gänzliches Nicht-vorhanden-sein seiner angeborenen Verhaltensweisen kann unmöglich erwartet werden. Erst in der Ausbildung kann durch spezifisches Verhaltenstraining darauf eingegangen und eine individuelle Spezifikation erreicht werden. Dieses Verhalten kann soweit reduziert werden, dass es von einem blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen kontrollierbar und korrigierbar wird und bei entsprechender Schulung des Halters erhalten bleibt.
Bei der Auswahl des Hundes spielt die Rasse keine wesentliche Rolle, maßgebend ist durchschnittlich eine mittlere Größe zu wählen. Abweichungen nach unten oder oben hängen vom Wunsch und der Größe des Halters ab. In der Vergangenheit war es hauptsächlich der Deutsche Schäferhund, der durch seine vielseitige Einsetzbarkeit heute noch bekannt ist, der Blindenführhund schlechthin.
In den 80er Jahren erreichten uns in Deutschland wie auch Österreich Kenntnisse darüber, dass in England, der Schweiz und Amerika fast ausschließlich Labrador, Golden Retriever und Mischrassen daraus als Blindenführhund verwendet werden. Dies mag wohl an der Beliebtheit und der großen Population dieser Rassen gelegen haben. Tatsache ist aber, dass der Kampftrieb meist geringer ist als beim Deutschen Schäferhund. Ihre allerorts gepriesene besondere Eignung ist ohne Zweifel auf deren spezielle Zucht zurückzuführen. Bei uns wurden aber auch bereits mit großem Erfolg Hovawart, Rauhcollie, Broder Collie, Airedale Terrier, Weiße Schäferhunde, Königspudel und Mischrassen daraus ausgebildet.
Der Großteil der Hunde stammt aus eigener Zucht von besonders ausgewählten, gesunden Elterntieren, die nach der Prägungsphase bei Patenfamilien aufwachsen, wodurch die eigentliche Prägung gegenüber dem Menschen und dem Umfeld erfolgen kann. Blindenführhunde brauchen in weiterer Folge nur Sozialkontakt gegenüber den Menschen, um eine artgerechte Prägung zu erfahren. Ihr familiäres Umfeld (Rudel) mit den Menschen und dessen Lebensraum erfordert eine spezifische Bindung. Völlig falsch wäre es, dem Hund eine Bindungsmöglichkeit an Artgenossen zu bieten und dadurch den Fehler zu begehen, Rudelbindungen mit Artgenossen zu programmieren. Es würde die Bindungsbereitschaften gegenüber uns Menschen abkoppeln und wird die Leistungsfähigkeit und Zuneigungsbereitschaft gegenüber dem Menschen beschneiden. Bindenführhunde leben mit dem Menschen in einer sozialen Bindung und keinesfalls, wenn auch nur zeitweise, als Hundemeute auf irgendeiner Wiese oder in einem Park. Ein schlecht sozialisierter Hund in der Hund-Mensch-Beziehung würde für den Halter unliebsame Maßregelungen notwendig werden lassen.
Die Ausbildung des Hundes zum Blindenführhund ist ein Erfahrungslernen mit zunächst ausschließlich positiver Verstärkung. Die Pawlow´sche Konditionierung besagt, dass innerhalb eines Konditionierungsvorganges das Lernverhalten unter Mitwirkung des vegetativen Nervensystems geschieht. Lernen ist im Sinne von Verknüpfung zu verstehen, nämlich sein Verhalten in Beziehung zu seinem Umfeld zu regulieren und anzupassen. Welches einerseits zwischen besonderen Umweltreizen und andererseits durch bestimmte Reaktionen des Hundes hergestellt wird. Fälschlicherweise ist unter Pawlow´scher Konditionierung (die Gabe von Leckenchen) gemeint dass sie in jedem Fall zu einem Lernverhalten führt. Die Folge daraus ist lediglich Speichelfluss. Das Lernverhalten gegenüber einem bestimmten Verhaltensmuster wird für den Hund nicht verständlich herüberkommen. Die Folgen daraus sind nicht, daraus zu lernen oder Verknüpfungen zu erreichen, vielmehr lenken sie zu sehr vom Geschehen ab, sodass die Wertigkeit dieser Form der Konditionierung eher störend als nutzbringend ist.

Einen Führhund auszubilden heißt, ihn vom Welpenalter an systematisch aufzubauen. An dieser Aufbauarbeit beteiligen sich neben dem Ausbilder auch der Züchter und die Patenfamilie. Im Lehrgang und darüber hinaus im täglichen Einsatz setzt der Blinde diese Aufbauarbeit fort. Einen Hund zu einem Gebrauchshund auszubilden bedeutet zuallererst, sich mit einem artverschiedenen Lebewesen zu verständigen.
Durch die Führhundausbildung wird ein Hund zur Kontrolle und Beherrschung des menschlichen Raums mit seinen vielfältigen Hindernissen befähigt. Ein Hund ermöglicht einem Nichtsehenden die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr und wird also selbst zum Verkehrsteilnehmer.
Der Hund lernt, seine Umwelt mit "Menschenaugen" zu sehen, d.h. sein Umweltverständnis wird auf die Bedürfnisse des menschlichen Raums erweitert. Der Führhund wird gewissermaßen rechts breiter. Die Ausbildung des Blindenführhundes ist anders gelagert als bei der Sport-, Jagd- und Diensthundearbeit, da die Anlagen wie Schutz-, Jagd- und Beutetrieb bei der Ausbildung zum Führhund entfallen weil sie darauf nicht aufgebaut werden kann. So bleibt lediglich die Motivation um erwünschte Verhaltensmuster zu erreichen, zu festigen und zu erhalten. Gerade das Erhalten ist wichtig, deswegen legen wir bei der Einschulung wie auch in der Ausbildung des Hundes enorm großen Wert darauf. Einbezogen werden hingegen die Freude an der Bewegung, das Rudelverhalten Mensch-Hund und das Neugierverhalten, sowie das Sozialverhalten nach spezifischer Prägung.
Mittels Hörzeichen und Korrekturen wirkt auch der Führhundehalter auf den Hund ein. Mit Starkzwang wie Stachelhalsbändern, elektrischen Impulsgeräten, Prügel und Fußtritten wird bei uns nicht gearbeitet. Denn der Entwicklung von Vertrauen dem Menschen gegenüber sowie von eigenem Selbstvertrauen des Hundes zur Lösung von Führaufgaben und Problemen wäre das nicht zuträglich.
 

Unterordnungsübungen
Durch Unterordnungsübungen (Kontaktübungen) lernt der Hund seinen Menschen als Ranghöheren anzuerkennen, d.h. z.B. auf Hörzeichen heranzukommen, sich zu setzen und niederzulegen. Durch Unterordnungsübungen lernt der Hund des weiteren richtiges Gehen an der Leine (Leinenführigkeit) sowie die Richtungskommandos. Unterordnungsübungen sind die Voraussetzung für den notwendigen Gehorsam des Hundes (Appell). Denn erst dann zeigt sich, ob nicht nur eine äußere, sondern auch eine innere Bindung existiert.
 
Ausbildungsgrundsätze
Ein besonders wichtiger Grundsatz der Führhundausbildung ist, dass ein Führhund selbständig Führprobleme lösen muss. Der Trainer tritt im Verlauf der Ausbildung immer mehr in den Hintergrund. Die Reduzierung der Trainereinwirkung bewirkt eine proportionale Steigerung des Schwierigkeitsgrades der Übungen (Prinzip der Steigerung). Danach wird zuerst das geradlinige Gehen auf der hindernisfreien Strecke geübt. Sodann lernt der Hund, Hindernisse zu umgehen, welche auch für ihn Hindernisse darstellen. Es folgt das Umgehen/Anzeigen von Hindernissen, die für einen Hund allein bedeutungslos wären (Gespannbreite Berücksichtigung). Schließlich werden sämtliche Arten von Hindernissen verschiedenster Form und Größe kombiniert. Der ständige Wechsel (Anwendung und Wirkung sowie Reaktion und Wirkung) der Hindernisse sowie des Standorts bewirkt eine entsprechende Assoziation.

Nachfolgend möchte sich die Blindenführhundeschule Bürger vorstellen.

 

Die Blindenführhundeschule Bürger ist der Meinung, dass der gut ausgebildete Blinden­führhund eines der verlässlichsten und variabelsten Hilfsmittel für den blinden und stark sehgeschädigten Menschen ist.
Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, durch eigene Zucht, richtige Auswahl der Hunde, gewissenhafte Ausbildung und individuelle Einschulung und Nachbetreuung dem blinden Menschen mit dem Blindenführhund viel Freude und eine wertvolle Hilfe zur Bewältigung seines täglichen Lebens zu bringen.   .
Schon bei der Auswahl der Hunde, die sich später als Blindenführhunde bewähren sollen, stellen wir die größten Anforderungen.
Um diese Ziele zu erreichen, greifen wir auf ein fachlich fundiertes Wissen im kynologi­schen Bereich aus mehr als 20-jähriger Erfahrung in der Zucht, der Aufzucht und der Aus­bildung unzähliger Rassehunde und Mischrassen und ein genaues Studium des Wesens und der Psyche des Haushundes zurück.
Unsere Schule befindet sich in ländlicher Umgebung, mit Bahn bzw. Auto gut zu errei­chen.
Die Führhundeschule selbst ist ein sehr alter, renovierter Bauernhof und liegt in einer Höhenlage von 715 m, 60 m über dem Talgrund.
Von unserem ca. 6 ha großen Gelände ist etwa die Hälfte eingezäunt, so dass Führhundehal­ter selbständig mit ihrem Hund Spaziergänge unternehmen können.
Neben dem Wohn- und Verwaltungsgebäude steht uns das ehemalige und umbaute Stallgebäude, das zur Zwingeranlage mit Auslautboxen umgebaut wurde, zur Verfügung.
Jedem Hund stehen ein Innenraum von ca. 7,5 m² mit automatischen Tränken, Fußboden­heizung und ein Freiauslauf von etwa 12 m² zur Verfügung. Die Hunde können wahlweise selbständig durch eine Pendeltür vom Innenraum, der im Winter beheizt ist, zum Auslauf­gelände gelangen.
Natürlich haben die Hunde nicht nur Aufenthalt im Zwinger, sondern werden auch zum gezielten Kontakt - und Bezugstraining ins Haus genommen. Dort lernen sie gutes Beneh­men in der Wohnung, insbesondere auch den friedlichen Umgang mit unseren Katzen.
Auf dem Gelände befinden sich zur Gewöhnung an andere Tieren Haustieren.
Diese Tiere sind für die Erziehung der Hunde sehr wichtig, da es hier schon möglich ist, eine vorhandene leichte Jagdpassion zu erkennen und gezielt umzuwandeln. So wird dem Hund gezeigt, dass Tiere weder zum Spielen noch zum Jagen gedacht sind. Dadurch wird leichter erreicht, dass sich der Blindenführhund bei der Arbeit nicht von anderen Tieren ablenken lässt. Tiere gewöhnen sich am besten anein­ander, wenn sie gemeinsam leben.
Zur Förderung des Sozialverhaltens bei Hunden untereinander bietet sich an 'der Schule ein ca. 2.000 qm großes Gelände zum Freilauf in der Gruppe an.
Die Ausbildung selbst beginnt zunächst in ländlichem Bereich mit gehweglosen Straßen, Hauptdurchzugsstraßen und wird weitergeführt bis hin zu Großstadtbedingungen mit Fuß­gängerzonen, großen Kreuzungen usw. unter Berücksichtigung aller öffentlichen Verkehrs­mittel. Unsere Haupttrainingsgebiete sind nahe gelegene Städte. Auch in öffentlichen Ge­bäuden wie Post, Lebensmittelgeschäften, Einkaufszentren, Gaststätten usw. werden unsere Hunde trainiert.
Bevor wir nun zur eigentlichen Ausbildung kommen, einiges über Zucht, Aufzucht und Auswahl der zukünftigen Blindenführhunde. Durch jahrelange Erfahrung in der Zucht und Aufzucht von Hunden sind wir überzeugt, dass nur durch richtige Auswahl der Elterntiere, durch spezielle Pflege der tragenden Mut­terhündin sowie durch die spätere Sorgfalt bei der Aufzucht der Welpen und der Junghun­de durch Patenfamilien unter unserer Anleitung, der bestmöglichste Grundstein für den gut ausgebildeten Blindenführhund gelegt wird.
Obwohl die Zucht und Aufzucht von Hunden sehr zeit- und kostenaufwendig ist halten wir uns vorwiegend an unsere eigene Zucht und sind weiter bestrebt dies beizubehalten. Neben der äußerst gewissenhaften Ausbildung ist die spezifische Eignung des Hundes in Wesen und Gesundheit für seine zukünftige Aufgabe von enormer Wichtigkeit.
Die wichtigsten Wesensmerkmale des Blindenführhundes sind überdurchschnittliche Ar­beitsfreude und ein enorm gutes Merkvermögen.
Dadurch ist es uns überhaupt möglich, die erforderliche Anzahl von mindestens 75 Hör­zeichen zu konditionieren.
Wir achten schon bei der Auswahl des Hundes sehr streng auf dessen physische und psy­chische Konstitution, denn nur so können wir durch unsere fachgerechte Ausbildung die höchste und gleich bleibende Einsatzmöglichkeit des Führhundes garantieren.
Sobald sichergestellt ist, dass sich Herr und Hund verstehen, fährt das neue Führgespann zusammen mit dem Instruktor an den Wohnort des Führhundehalters. Der Einführungs­lehrgang am Einsatzort des Führhundes, der etwa eine Woche dauert, ist von großer Be­deutung, damit nicht erst Missverständnisse im alltäglichen Arbeitsbereich des Hundes ent­stehen. Außerdem ist damit gewährleistet, dass das neue Führgespann die wichtigsten We­ge unter den fachlich geübten Augen des Instruktors zurücklegt. Aber auch nach der Ab­gabe des Hundes ist bei uns immer fachlicher Rat zu erhalten.
Sie erreichen uns während unserer Bürozeiten (Mo. - Frei. von 13: 00 Uhr bis 14:30 Uhr). Sollten Sie uns außerhalb dieser Zeiten nicht persönlich erreichen, senden Sie ein E Mail  oder ein FAX.
Durch diese ständige Kontaktmöglichkeit können kleine Unsicherheiten in der Führarbeit sofort behoben werden.
Wie wichtig das zeigt sich immer wieder aufs Neue durch die Zufriedenheit unserer sehr aktiven Führ­hundehalter, die bereits seit längerer Zeit einen gut ausgebildeten Blindenführhund aus unserer Schule besitzen.
Falls jedoch einmal eine Nachschulung speziell am Wohnort notwendig wird, ist diese nach Absprache jederzeit möglich.
Zu dem Vorteil, dass wir nur bestens ausgebildete Hunde abgeben, und uns selbstverständ­lich auch nach dem Einschulungslehrgang für alle Fragen der Führhundehaltung zuständig fühlen, kommt noch ein Servicepaket dazu:
Von uns ausgebildete Blindenführhunde werden auch im Falle von Urlaub oder Erkran­kung des Führhundehalters in Pflege genommen. Falls der Führhundehalter selbst nicht in der Lage ist, den Hund zu uns zu bringen, holen wir das Tier selbstverständlich ab. Auch die Nachbetreuung erkrankter Hunde kann von uns durchgeführt werden.
Nicht zuletzt bieten wir einem von uns ausgebildeten Blindenführhund eine Alterspension, wenn er nach etwa 10 - 12 Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand erreicht hat und sein Besitzer selbst keinen geeigneten Pflegeplatz für ihn finden konnte.
Da unser Hauptinteresse die effektive Hilfe für blinde und stark sehgeschädigte Menschen ist, liegt uns das Funktionieren des Führgespannes besonders am Herzen.
Die Qualitätskrite­rien, erschienen im Bundesanzeiger Nr. 117 vom Mai 1993, von den deutschen Kranken­kassen gefordert werden, werden von uns eingeräumt.
Die von den Krankenkassen erst ab Juni 1993 geforderten Qualitätskriterien liegen unse­rem Ausbildungskonzept seit Anbeginn der Führhundeausbildung zu Grunde.

 

Die Schule garantiert bei regelmäßig geleisteter Führarbeit die Leistung des Blindenführ­hundes und die Nachbetreuung des Führgespannes auf Lebzeit des Hundes.
Zudem bieten wir Fortbildungsseminare für Führgespanne aus unserer Schule an, um sie über den neuesten Stand der Führhundeausbildung zu informieren.
Blinde und stark sehgeschädigte Menschen, wie auch deren Hunde, sind heute vor allem in Großstädten stärkerer psychischer Belastung ausgesetzt. Es wurde daher auch notwendig, dies einerseits in einer anderen Methode der Ausbildung und andererseits durch gezielte Instruktion bei der Ein- und Zusammenschulung auszugleichen.
Dies erfordert ein besser durchdachtes Ausbildungskonzept als jenes, welches vor 30 oder 40 Jahren entstand.
Die Methode, die unserer Ausbildungsarbeit zu Grunde liegt, wird den modernsten tier­psychologischen Anforderungen gerecht und bietet die höchste Einsetzbarkeit des Führ­hundes.
Aber auch bei bester Schulung des Hundes und Einschulung des Führhundehalters kann es durch Umwelteinflüsse zu Missverständnissen zwischen Mensch und Tier kommen. Diese offene Erkenntnis liegt unseren Garantieleistungen zu Grunde.
Wir hoffen, dass Sie damit einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gewonnen haben und bedanken uns für Ihr Interesse.
Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Rufen Sie uns doch einfach an. Oder senden ein E Mail
Wir sind natürlich dankbar, wenn Sie diese Information, die wir urheberrechtlich geschützt halten, Interessierten weitergeben. Nachdruck oder Weiterveröffentlichung sind aber nur unter genauer Quellenangabe und mit dem Einverständnis der Blindenführhundeschule Bürger genehmigt.
*copyright by J osef Bürger*